Verein
Gießener
Meisterkonzerte
e.V.

Musica Fiata

wurde 1976 gegründet als Ensemble für die Aufführung der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten Ein ausführliches Studium der Quellen zur Aufführungspraxis, der originalen Instrumente dieser Epoche und ihrer Spieltechniken führte zur Entwicklung einer sprechenden Spielweise und eines charakteristischen Klanges, die selbst die dichtesten Strukturen transparent werden lassen.

Aufgrund ihrer aufregenden und virtuosen Aufführungen wurde Musica Fiata zu führenden Festivals wie z. B., Brügge, Prag, Kopenhagen, Utrecht, Barcelona, Venedig, Ravenna, Israel, Ansbach, Graz, Breslau und York eingeladen Außer zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen hat Musica Fiata 25 CDs bei Sony Classical, Deutsche Harmonia Mundi, Pure Classics und CPO eingespielt, wovon mehrere mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet worden sind. Zuletzt erschien von Dietrich Buxtehude »Das jüngste Gericht« bei Sony BMG.

Roland Wilson studierte Trompete am Royal College of Music, London. Aufgrund seines Interesses für die Musik des 16. und 17. Jahrhunderts fing er an autodidaktisch Zink zu lernen und ging zu weiteren Studien an das Koninklijke Konservatorium in Den Haag. Als Gründungsmitglied und Leiter von Musica Fiata hat er bei führenden Festivals in ganz Europa gespielt und war häufig Gast bei anderen renommierten Ensembles Seine musikalischen Aktivitäten zentrieren sich jetzt um Musica Fiata und La Capella Ducale und schließen Forschung von Aufführungspraxis und eigene Editionen von bisher unbekannten Werken ein. Seine Arbeit wird auf zahlreichen CDs dokumentiert. So dirigierte er z. B. im Jahre 2004 Bibers 32-stimmige Marienvesper in Spanien, Österreich und Deutschland. Dieses Werk wurde anschließend für Sony Classical aufgenommen Seine Aufführungen sind gekennzeichnet durch ihre Kombination von historischer Genauigkeit mit künstlerischer Inspiration. In diesem Jahr wird er Kantaten von Johann Schelle für die Denkmäler Mitteldeutscher Barockmusik herausgeben, und nebenbei baut er Rekonstruktionen historischer Zinken.