Verein
Gießener
Meisterkonzerte
e.V.

5. Basilikakonzert

Sonntag, 14. Juli 2013, 11.15 Uhr (Matinee)

Wunderhorn-Trio

Die seit vielen Jahren unter dem Namen Wunderhorn-Trio musizierenden Künstler treten in ihren vielfältigen Konzerten auch in erweiterten Besetzungen auf. - Die französische Note im heutigen Programm ist inspiriert durch den französischen Nationalfeiertag am 14. Juli.

Larissa Kondratjewa stammt aus Russland. Sie studierte Klavier bei Michail Lebed und Mojsse Chalvin und Kammermusik bei Maria Karandaschowa am Staatlichen Konser-vatorium "Nikolai Rimski-Korsakow" St. Petersburg sowie Kammermusik bei Walter Olbertz an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Seit 1980 unterrichtet sie an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar und wurde 1993 als Professorin für Kammermusik berufen. Larissa Kondratjewa musizierte in Konzerten und Meisterkursen im In- und Ausland, u.a. gemeinsam mit Tibor Varga, David Wolter und Vaclav Snitil. Ihre zahlreichen Konzerte und Musikproduktionen, oft in Zusammenarbeit mit Rundfunkanstalten, sind auf CD dokumentiert, so auch das vierhändige Gesamtwerk von Gaetano Donizetti.

Barbara Bätzel-Chong ist in Weimar geboren und studierte von 1979 bis 1985 an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar bei Dieter Hasch und ihrem Vater, Prof. Friedemann Bätzel. Ihr erstes Engagement führte sie an die damalige Suhler Philharmonie, wo sie von 1985 bis 1989 als 1. Konzertmeisterin tätig war. 1989 wechselte sie, ebenfalls als 1. Konzertmeisterin, zum Philharmonischen Orchester Erfurt. Solokonzerte von W. A. Mozart, F. Mendelssohn Bartholdy und E. Chausson sowie zahlreiche Kammerkonzerte in verschiedenen Besetzungen von Duo bis Oktett führten sie in viele deutsche Städte und ins Ausland, u.a. nach Tschechien, Österreich und Italien. Eine langjährige künstlerische Partnerschaft verbindet sie seit ihrer Studienzeit in Weimar mit Larissa Kondratjewa.

Wesley Chong stammt aus Sydney (Australien) und studierte Horn am NSW State Conservatorium bei Anthony Buddle und Campbell Barnes. 1983-84 wurde er als Hornist und Wagner-Tubist an der Oper Sydney engagiert. Er war Mitglied des Australischen Jugend-Orchesters u.a. während dessen Europa-Tournee 1984. Nach Zuerkennung des Queen Elizabeth Stipendiums studierte Wesley Chong 1985-88 bei Andrew Joy in Düsseldorf und besuchte Meisterkurse u.a. bei Prof. Peter Damm und "German Brass". Er wirkte mit im Robert-Schumann-Kammerorchester, im Ensemble Neue Musik (Düsseldorf), im Westdeutschen Hornensemble und im Ensemble Modern (Frankfurt), bevor er 1991 Solo-Hornist im Philharmonischen Orchester Erfurt wurde. Wesley spielt Horn und Alphorn in verschiedenen Besetzungen. Als Solist ist er aufgetreten mit der Serenade von Britten, den Hornkonzerten von Mozart und dem 2. Hornkonzert von Richard Strauss.