Verein
Gießener
Meisterkonzerte
e.V.

Gießener Anzeiger vom 29.9.2018

GIESSEN (bj).  Einmal mehr renommierte und international besetzte Klassikensembles konnte der Verein Gießener Meisterkonzerte für seine vierteilige Reihe der Winterkonzerte im Hermann-Levi-Konzertsaal des Gießener Rathauses gewinnen. Los geht es am Samstag, 13. Oktober, um 20 Uhr mit dem „Tel-Aviv-Bläserquartett“ und einem Programm von Johann Sebastian Bach bis Hanns Eisler. Die Zusagen der hochkarätigen Gäste seien nicht zuletzt der intensiven Zusammenarbeit mit der Frankfurter Musikhochschule und dem dort als Professor für Klavierkammermusik lehrenden Jonathan Aner zu verdanken, erklärt der Vereinsvorsitzende Dr. Dieter Lindheimer bei der Pressevorstellung des Programms. Aner war bereits mehrfach in Gießen zu erleben und wird mit seinem „Eliot Quartett“ auch das dritte der vier aktuellen Konzerte bestreiten.

Einige Neuerungen kündigten Lindheimer sowie seine Stellvertreterin Annegret Kausen und Schriftführerin Annelie Müller ebenfalls an. So werden sich die Abonnements künftig automatisch verlängern, so sie nicht zuvor gekündigt werden. 20 Prozent Nachlass auf die Konzertkarten gibt es künftig für Abonnenten der Wetzlarer Kulturgemeinschaft, mit der die Gießener eine Kooperation vereinbart haben. Der Austausch sei wichtig und „die Akustik in unserem Saal auch für Wetzlarer lohnend“, sagt Lindheimer. Das „Tel-Aviv-Bläserquartett“, 2009 von jungen israelischen Musikern gegründet, spielt am 13. Oktober ein Programm mit Werken von Bach, Zvi Avni, Kurt Weill und Eisler. Ein besonderes Anliegen der auf ihrer zweiten internationalen Konzertreise in Gießen gastierenden Instrumentalisten ist es, das Publikum mit alten und neuen Kompositionen aus Israel bekannt zu machen.

Weiter geht es am Sonntag, 2. Dezember , mit den „Hamburg Chamber Players“, die das Publikum zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen wollen. Sie stellen zwei Hamburger Komponisten und deren Werke als „parallele Klangwelten“ gegenüber: Johannes Brahms und seinen weitgehend unbekannten Freund Ferdinand Thiriot. „Lieben wir heutigen Hörer die Musik von berühmten Komponisten etwa nur, weil unsere Ohren darauf geschult wurden, das zu mögen, was man zu mögen hat?“, fragen die Musiker. Nach diesem Konzert werden die Besucher eine Antwort geben können.
Der dem Verein Gießener Meisterkonzerte wohlgesonnene Jonathan Aner kommt mit seinem „Eliot Quartett“ am Montag, 21. Januar, in den Levi-Saal. Auf dem Programm der frisch gebackenen Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs stehen dann Stücke von César Franck und Franz Schubert. Ganz sicher „einschlagen“, so Annelie Müller, wird auch das „Ensemble NeoBarock“ , das am Montag, 18. März , um 20 Uhr in Gießen zu Gast ist. Die 2003 gegründete Formation aus Köln verspricht, ihren „ureigenen, unverwechselbaren Klang und Stil entwickelt“ zu haben. Auf dem Programm stehen dann Stücke von Valentin Rathgeber bis Heinrich I.F. Biber.

Karten für die einzelnen Konzerte gibt es zum Preis von 20 (18) Euro über AD-Ticket, im Haus der Karten und in der Touristik-Information. Für Abonnements (zwischen 55 und 70 Euro) wendet man sich an den Verein Gießener Meisterkonzerte unter Telefon (06408) 63883 oder per E-Mail unter karten@giessener-meisterkonzerte-ev.de


Gießen (gl). Dank Vermittlung des Frankfurter Kammermusik-Professors Jonathan Aner kann der Verein Gießener Meisterkonzerte zum Auftakt seiner neuen Winterkonzertreihe die Musiker des Tel-Aviv-Bläserquintetts präsentieren. Am Samstag, 13. Oktober, werden sie um 20 Uhr im Konzertsaal des Rathauses Musik von Bach und Zvi Avni, Songs aus der »Dreigroschenoper« und Hans Eislers Divertimento op. 8 spielen.

Aber auch die anderen drei Konzerte der neuen Reihe bieten Hochkarätiges für Freunde klassischer Musik. Am Sonntag, 2. Dezember, sind die Hamburg Chamber Players zu Gast. Das Kammermusikensemble möchte zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen und stellt Werke zweier Hamburger Komponisten – Johannes Brahms und sein unbekannter Freund Ferdinand Thieriot – in einer Art »paralleler Klangwelt« gegenüber. Das Klavierquartett in Es-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart erklingt in Ergänzung. Zu beachten ist, dass dieses Konzert am ersten Advent bereits um 17 Uhr beginnt.

Im dritten Winterkonzert kann man sich auf das Elliot Quartett freuen, das erst in diesem Frühjahr den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs gewonnen hat. Im Hermann-Levi-Saal spielen sie am Montag, 21. Januar, von Cesar Franck das Klavierquintett f-Moll und von Franz Schubert das Streichquintett C-Dur. Der eingangs erwähnte Pianist Jonathan Aner und die Cellistin Bettina Kessler sind ebenfalls mit von der Partie.

Mit einem erneuten Auftritt des Ensemble NeoBarock schließt sich am Montag, 18. März, 20 Uhr, der Kreis. Dem unverwechselbaren Klang des Ensembles geschuldet, werden die Musiker zum Konzert ihr eigenes Cembalo mitbringen.

Vorsitzender Dieter Lindheimer, Stellvertreterin Annegret Kausen und Schriftführerin Annelie Müller machten bei der Programmvorstellung auf eine Neuerung aufmerksam. Künftig werden sich Abonnements automatisch erneuern, wenn sie nicht zuvor gekündigt werden – preisnachlass und garantierter Sitzplatz inklusive. 20 Prozent Nachlass gibt es auch für Abonnenten der Wetzlarer Kulturgemeinschaft, mit denen der Verein Gießener Meisterkonzerte kooperiert. Karten für die einzelnen Winterkonzerte gibt es ansonsten im Vorverkauf über AD-Ticket, im Haus der Karten und in der Touristinformation für 20 bzw. 18 Euro. Ermäßigungen erhalten Schüler, Studenten, Gießen-Pass-Inhaber sowie Inhaber der Ehrenamts- und Jugendcard. (Foto: pm)